Staatsanwaltschaft
Busbrand in der Schweiz mit sechs Toten: Mutmaßlicher Brandstifter war wohl psychisch krank

Nach einem Feuer in einem Bus in der Schweiz mit sechs Toten gibt es Hinweise auf eine psychische Erkrankung des mutmaßlichen Brandstifters.

    Eine nächtliche Straße; ein Polizist mit Warnweste steht vor einem Feuerwehrauto.
    Ein Polizist sichert die Unglücksstelle; der ausgebrannte Postbus selbst ist hinter Sichtschutzwänden verborgen. (picture alliance / KEYSTONE / LAURENT MERLET)
    Die Staatsanwaltschaft im schweizerischen Kanton Freiburg erklärte, der Mann habe nach bisherigen Erkenntnissen am Rande der Gesellschaft gelebt und als psychisch instabil gegolten. Ein terroristischer Hintergrund wurde ausgeschlossen.
    Der Brand hatte sich gestern Abend in der Kleinstadt Kerzers nahe der Hauptstadt Bern ereignet. Nach Polizeiangaben übergoss sich der Täter in dem Linienbus mit einer brennbaren Flüssigkeit und zündete sich an. Bei dem sich rasch ausbreitenden Feuer kamen der Brandstifter und fünf weitere Menschen ums Leben. Fünf weitere Personen wurden verletzt, zwei von ihnen schwer.
    Der Schweizer Bundespräsident Parmelin gedachte am Nachmittag in der Stadt Kerzers der Opfer. Im Beisein hunderter Menschen sprach er den Hinterbliebenen sein Beileid aus.
    Diese Nachricht wurde am 11.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.