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StartseiteSport am Wochenende"Fehlendes Selbstvertrauen ist sicherlich ein Grund"19.11.2017

BVB in der Krise"Fehlendes Selbstvertrauen ist sicherlich ein Grund"

In Dortmund läuft es im Moment nicht gut. Sebastian Weßling von der WAZ sagte im Dlf, dass das an den anderen Mannschaften liege, die sich mittlerweile auf das Spiel der Borussen einstellen konnten.

Sebastian Weßling im Gespräch mit Matthias Friebe

Das Stuttgarter Team jubelt bei der Partie gegen Borussia Dortmund, links daneben zu sehen ist der BVB-Spieler Julian Weigl. (picture alliance / dpa / Marijan Murat)
Das Stuttgarter Team jubelt bei der Partie gegen Borussia Dortmund. (picture alliance / dpa / Marijan Murat)
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Der BVB steckt in der Krise und Sebastian Weßling hat sich mit möglichen Gründen beschäftigt. Die anderen Mannschaften hätten auf das Spiel der Dortmunder eingestellt. Dem BVB fiele es schwer, darauf die adäquate Antwort zu finden. Die Borussen wären mit langen Bällen hinter die Abwehr leicht zu schlagen.

Götze: "1:2 in Stuttgart ist ein kleiner Genickbruch gewesen."

"Also fehlendes Selbstvertrauen ist sicherlich ein großer Grund dafür, dass der BVB momentan in der Krise steckt.", sagt Sebastian Weßling. Auch Mario Götze spricht im Zusammenhang mit der letzten Niederlage von einem "Genickbruch."

Die Mannschaft schaffe es nicht mit Rückschlägen umzugehen. Und es befänden sich viele Leistungsträger im Formtief und seien "mehr mit sich selber beschäftigt sind". Der BVB sei eigentlich viel besser als Platz 5. Weßling sieht auch personelle Probleme: "Es ist auch kein Zufall, dass die Krise des Pierre-Emerick Aubameyang und die Krise des BVB relativ zeitgleich laufen."  

Trainerstuhl wackelt (noch) nicht

"Aber natürlich gerät Peter Bosz immer stärker unter Druck, weil die Ergebnisse nicht stimmten." Dabei bliebe die Qualifikation für die Champions League auf jeden Fall das Saisonziel. Die Mannschaft hoffe, mit einem Sieg im Revierderby gegen Schalke eine Wende einleiten zu können.

Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Der Deutschlandfunk macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

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