Campus & Karriere
Das Bildungsmagazin
Misstrauenskultur oder notwendiger Weckruf? Über die Debatte zum Krankenstand
In „Campus & Karriere“ fragen wir nach: Wie hoch ist der Krankenstand wirklich? Was macht die Menschen krank? Welche Arbeitsmentalität verbirgt sich hinter der Debatte? Haben Arbeitnehmende ein schlechtes Gewissen, wenn sie wegen einer starken Erkältung zu Hause bleiben? Wie genervt sind Kolleginnen und Kollegen, wenn im Team ständig jemand ausfällt oder wenn die Gefahr einer Ansteckung steigt, weil sie sich doch noch krank zur Arbeit schleppen?
Gäste:
Volker Nürnberg, Professor für Gesundheitsmanagement an der Allensbach Hochschule
Dr. Elke Ahlers, Leiterin des Referats „Qualität der Arbeit“ bei der Hans-Böckler-Stiftung
Am Mikrofon: Petra Ensminger
Hörertelefon: 00800 4464 4464
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WhatsApp: 0173 - 535 8089
Dem Kanzler ist der Krankenstand in Deutschland zu hoch. Man müsse mehr Anreize schaffen, damit die Menschen ihrer Beschäftigung nachgingen, so Friedrich Merz. Er hat damit eine Debatte über „krankfeiernde“ Beschäftigte angestoßen. Kritikerinnen und Kritiker sagen, diese Diskussion befördere eine Misstrauenskultur in Unternehmen.