Heizungsgesetz
Caritas mahnt konsequente Umstellung auf erneuerbare Energien an

Die Präsidentin des Deutschen Caritasverbands, Welskop-Deffaa, hat den Entwurf des Bundeswirtschaftsministeriums für das neue Heizungsgesetz kritisiert.

    Die Präsidentin des Deutschen Caritasverbandes, Eva Maria Welskop-Deffaa, blickt in Richtung der Kamera.
    Eva Maria Welskop-Deffaa, Präsidentin des Deutschen Caritasverbandes (picture alliance / epd-bild / Christian Ditsch)
    Wer Anreize für fossile Energien erhalte, erweise Menschen mit wenig Einkommen ebenso wie dem Klima einen Bärendienst, sagte die Chefin des Wohlfahrtsverband der römisch-katholischen Kirche dem Deutschlandfunk. Die aktuelle Energiekrise mache sichtbar, wie riskant die Abhängigkeit von fossiler Energie sei. Welskop-Deffaa mahnte eine konsequente Umstellung auf erneuerbare Energien an. Kritik an dem Referentenentwurf für ein Gebäudemodernisierungsgesetz kam auch vom BUND sowie von den Grünen.
    Dieser sieht unter anderem vor, dass Öl- und Gasheizungen auch künftig eingebaut werden dürfen. Ein Verbot fossiler Brennstoffe nach 2045 ist nicht mehr geplant. Ab 2029 soll eine stufenweise Quote für klimafreundliche Brennstoffe wie Biomethan oder Wasserstoff greifen.
    Diese Nachricht wurde am 06.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.