Ukraine-Krieg
CDU-Außenpolitiker Hardt befürwortet erneute EU-Sanktionen gegen Russland

Der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Hardt, befürwortet die geplanten weiteren EU-Sanktionen gegen Russland.

    Jürgen Hardt im Porträt.
    Der CDU-Außenpolitiker Jürgen Hardt. (imago / Bernd Elmenthaler )
    Das Verhältnis zwischen dem Westen und Russland sei schlechter als in den dunkelsten Phasen des Kalten Krieges, sagte der CDU-Politiker im Deutschlandfunk. Zu Zeiten der Sowjetunion sei jederzeit ein Gespräch mit dem Kreml möglich gewesen. Dies sei heute nicht mehr der Fall. Mit Präsident Putin gebe es keinen Austausch. Von daher seien die abermaligen Sanktionen der EU nötig, erklärte Hardt.
    In der EU wird ein weiteres Strafmaßnahmenpaket gegen Russland vorbereitet. Nach Angaben von Diplomaten diskutierten Vertreter der 27 Mitgliedstaaten gestern Abend erstmals über neue Vorschläge der Europäischen Kommission. Demnach ist ein schärferes Vorgehen gegen die sogenannte russische Schattenflotte für den Transport von Öl und Ölprodukten geplant. Zudem ist unter anderem vorgesehen, Unternehmen mit Sitz in China ins Visier zu nehmen, die an der Herstellung von Drohnen für den russischen Krieg gegen die Ukraine beteiligt sind. 
    Diese Nachricht wurde am 28.11.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.