Nach Wahl in Baden-Württemberg
CDU–Chef Merz gibt FDP verloren

CDU-Chef Merz hat die FDP nach ihrer Niederlage bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg für verloren erklärt.

    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), spricht bei der Pressekonferenz nach der Sitzung des Bundesvorstands der CDU in der Bundeszentrale.
    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), spricht bei der Pressekonferenz nach der Sitzung des Bundesvorstands der CDU in der Bundeszentrale. (Michael Kappeler / dpa / Michael Kappeler)
    Der Bundeskanzler sagte nach Beratungen der Führungsgremien seiner Partei, seit gestern seien die Freien Demokraten endgültig von der politischen Bühne verschwunden. Sie würden keine Rolle mehr spielen. Die FDP hatte gestern in ihrem Stammland Baden-Württemberg mit 4,4 Prozent den Wiedereinzug in den Landtag verpasst. Spitzenkandidat Rülke will als Landesvorsitzender zurücktreten. Es gibt Forderungen nach personellen Konsequenzen auch an den Vorstand der Bundespartei um den Vorsitzenden Dürr. Dieser lehnte einen Rücktritt ab. Mitte Mai findet ein Bundesparteitag statt.
    Merz rief die Wähler der FDP auf, bei den Wahlen in Rheinland-Pfalz in zwei Wochen die CDU zu wählen, damit es einen entsprechenden Wechsel im Amt des Ministerpräsidenten geben könne.
    Diese Nachricht wurde am 09.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.