
Der Unionsfraktionsvorsitzende Spahn mahnte zum zusammenhalt und kritisierte, dass viele Erfolge von Schwarz-Rot in öffentlichem Zank und Streit untergegangen seien. Man habe sich in den letzten Monaten zu sehr in "Spiralen der Selbstvergewisserung und der Rechtfertigung" verfangen, aus denen man wieder heraus müsse. Sein SPD-Kollege Miersch forderte, Auseinandersetzungen künftig sachorientiert zu führen. Der CSU-Landesgruppenchef Hoffmann führte als Beispiele für eine erfolgreiche Zusammenarbeit die Abschaffung des Bürgergelds und die Einführung eines neuen Wehrdienstes an.
Die Opposition übte Kritik. Die AfD-Fraktionsvorsitzende Weidel warf Bundeskanzler Merz vor, die Staatsfinanzen zu ruinieren. Die Linke bemängelte Angriffe auf den Sozialstaat und die Grünen forderten die Koalition auf, nicht länger an fossilen Energien festzuhalten.
Diese Nachricht wurde am 05.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
