Altersvorsorge
CDU debattiert über DGB-Vorstoß, Betriebsrenten verpflichtend zu machen

Innerhalb der CDU gibt es unterschiedliche Positionen zu dem Vorstoß des Deutschen Gewerkschaftsbunds, Betriebsrenten verpflichtend zu machen. Die Bundesvorsitzende der Mittelstandsunion, Connemann, warnte vor neuen Belastungen für die Betriebe.

    CDU-Politikerin und Vorsitzende der Mittelstand- und Wirtschaftsvereinigung der Union Gitta Connemann
    Die CDU-Politikerin und Vorsitzende der Mittelstand- und Wirtschaftsvereinigung der Union, Gitta Connemann, warnt vor Belastungen für Unternehmen. (picture alliance / Andreas Gora / Andreas Gora)
    Wer jetzt weitere Pflichten schaffe, gefährde Investitionen, Arbeitsplätze und Wachstum, sagte Connemann dem "Handelsblatt".
    Der Vorsitzende des Arbeitgeberflügels CDA, Radtke, stellte sich dagegen hinter den Vorschlag des DGB. Um das Rentenniveau zu sichern, werde man die drei Säulen der Altersvorsorge, gesetzlich, betrieblich und privat, noch vernetzter denken müssen. Auch die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Schmidt sprach sich dafür aus, Arbeitgeber stärker an der Absicherung im Alter zu beteiligen.
    Für Mittwoch ist eine Gesprächsrunde mit Vertretern der Gewerkschaften, Wirtschaftsverbände und der schwarz-roten Koalition über die anstehenden Sozialreformen angesetzt.
    Diese Nachricht wurde am 07.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.