Anschlag auf Stromversorgung
CDU-Generalsekretär Linnemann: Linksextremismus wird nicht ernstgenommen

CDU-Generalsekretär Linnemann hat sich unzufrieden mit der Aufklärung des Brandanschlags auf die Stromversorgung in Berlin geäußert.

    Zwei Personen bauen in einer Notunterkunft Feldbetten auf.
    Ehrenamtliche Mitarbeiter des Roten Kreuzes bauen in einer Notunterkunft Feldbetten auf. (dpa / Sebastian Gollnow)
    Es sei ein Trauerspiel, dass die sogenannten "Vulkangruppen" seit über zehn Jahren aktiv seien und man kaum Erkenntnisse über sie habe, sagte Linnemann den Sendern RTL und ntv. Er habe das Gefühl, dass der Linksextremismus nicht ernstgenommen werde.  
    Nach dem Stromausfall im Südwesten Berlins am Samstag sind noch immer 19.900 Haushalte und 850 Gewerbebetriebe ohne Elektrizität. Die Bundesanwaltschaft hat mittlerweile die Ermittlungen übernommen.
    Der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, Gröhe, forderte mehr Investitionen des Bundes in den Bevölkerungsschutz. So würden mindestens zehn Mobile Betreuungsmodule gebraucht, mit denen in Krisensituationen jeweils 5.000 Menschen versorgt werden könnten, sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Der Stromausfall zeige erneut, wie anfällig die kritische Infrastruktur sei.
    Diese Nachricht wurde am 07.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.