Stuttgart
CDU-Parteitag erteilt Rentenvorschlägen der Jungen Union vorerst Absage

Auf dem CDU-Bundesparteitag ist ein Antrag der Jungen Union für eine Abschaffung der abschlagsfreien Rente für besonders langjährig Versicherte vorerst gescheitert.

    Bundeskanzler Friedrich Merz, CDU-Parteivorsitzender, spricht beim CDU-Bundesparteitag.
    CDU-Bundesparteitag in Stuttgart. (dpa / Kay Nietfeld)
    Der Parteitag entschied, den Antrag an die Unionsfraktion im Bundestag zu überweisen. Junge-Union-Chef Winkel hatte zuvor für die Annahme geworben und gefordert, die Partei müsse sich positionieren. Die Junge Union schlägt in dem Papier auch eine Kopplung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung und höhere Abschläge bei Frührentnern vor. Mit großer Geschlossenheit sprachen sich die CDU-Delegierten für Abweichungen vom Mindestlohn für Saisonkräfte aus - obwohl solche Ausnahmen laut einer Prüfung durch das Bundeslandwirtschaftsministerium rechtlich nicht möglich sind.
    Der Parteitag forderte zudem bundesweite Regeln für Handys an Schulen. Demnach sollen bis zur 10. Klasse Schutzzonen geschaffen werden, in denen die private Nutzung von digitalen Endgeräten während des Unterrichts und in den Pausen untersagt ist. Unabhängig davon befassen sich die Delegierten auch mit einem Antrag über ein Mindestalter von 14 Jahren für die Nutzung Sozialer Medien.
    Diese Nachricht wurde am 21.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.