
Er sagte im Deutschlandfunk, von dieser Maßnahme würden zielgerichtet Autofahrer profitieren. Wiener schlug zudem vor, die von der Bundesregierung geplante Senkung der Körperschaftsteuer vorzuziehen, um auch Unternehmen zu entlasten. Einen staatlichen Preisdeckel für Benzin und Diesel lehnte der CDU-Politiker ab. Dies könne am Ende zu Versorgungsengpässen führen, warnte Wiener.
Auch Bundeswirtschaftsministerin Reiche, ebenfalls CDU, zeigte sich offen für eine befristete Anhebung der Pendlerpauschale. Die Koalition prüfe zudem, ob sie die Stromsteuer für private Haushalte senke, sagte sie der Augsburger Allgemeinen. Forderungen nach staatlichen Tankrabatten sowie einem Tempolimit erteilte Reiche dagegen eine Absage. Verbraucherschutzministerin Hubig von der SPD warb dagegen für einen Preisdeckel. Sie sagte der "Rheinischen Post", Mobilität müsse auch in angespannten Zeiten verlässlich und bezahlbar bleiben. Die Parteichefin der AfD, Weidel, verlangte unter anderem eine Senkung der Energiesteuer sowie eine Aussetzung der CO2-Bepreisung.
Diese Nachricht wurde am 04.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
