Wahlniederlage
CDU-Spitze in Sachsen-Anhalt will sich neu aufstellen - Sepp Müller kandidiert für Landesvorsitz

Die CDU-Spitze in Sachsen-Anhalt will sich nach der Niederlage bei der Landtagswahl neu aufstellen.

    Sven Schulze, Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, nimmt nach der Sitzung des CDU-Bundesvorstands im Konrad-Adenauer-Haus an einer Pressekonferenz teil.
    Sven Schulze (CDU), Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt (dpa / Michael Kappeler)
    Ministerpräsident und Parteichef Schulze stellte eine Neuwahl des Landesvorstands für Ende November oder Anfang Dezember in Aussicht. Er hatte bereits Konsequenzen aus dem Wahlergebnis angekündigt und erklärt, die CDU sei in Sachsen-Anhalt nun Opposition. Der Vize-Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Müller, erklärte seine Absicht, für den Landesvorsitz in Sachsen-Anhalt zu kandidieren. Er gilt als Kritiker Schulzes und war für Äußerungen kurz vor der Wahl auch von Kanzler Merz und Unionsfraktionschef Frei kritisiert worden.
    Die AfD konnte die Wahl in Sachsen-Anhalt zwar deutlich gewinnen, erhielt aber keine absolute Mehrheit. Spitzenkandidat Siegmund erklärte, man führe bereits Gespräche mit anderen Fraktionen und Abgeordneten. Zu einer möglichen Zusammenarbeit äußerte sich Siegmund aber zurückhaltend.

    Mehr zum Thema

    Weitere Meldungen und Grafiken zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt finden Sie in unserem Newsblog.
    Der Politikpodcast: Sachsen-Anhalt hat gewählt – und jetzt?
    Briefing: Sachsen-Anhalt - Blauer Erfolg stürzt CDU in die Krise
    Diese Nachricht wurde am 08.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.