
Parteichef Merz gratulierte zum Wahlsieg. Zugleich betonte er, die deutlichen Zugewinne seiner Partei und die Gleichzahl der Mandate müssten sich in einem möglichen Koalitionsvertrag und in der Regierungspolitik abbilden. Zuvor hatten CDU-Vertreter einen Führungsanspruch des grünen Wahlsiegers Özdemir infrage gestellt. Unions-Fraktionschef Spahn schlug eine Teilung der Amtszeit des Ministerpräsidenten vor. Demzufolge würden Özdemir und CDU-Spitzenkandidat Hagel jeweils zweieinhalb Jahre an der Spitze der Regierung stehen. Hagel selbst sprach von einer neuen und einmaligen Konstellation im Landtag. Alles gehöre auf den Prüfstand.
Özdemir indes unterstrich den Regierungsanspruch seiner Partei. Die Forderungen nach einer Teilung der Amtszeit lehnte er ab. Auch bei einem Sieg mit nur einer Stimme Vorsprung würden sie den Ministerpräsidenten stellen. Die Grünen haben die Wahl zwar mit 0,5 Prozentpunkten Vorsprung gewonnen. Beide Parteien erhalten aber mit jeweils 56 die gleiche Anzahl an Mandaten.
Diese Nachricht wurde am 09.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
