
Verwiesen wird darin auch auf Einstufungen einzelner Landesverbände der Partei als rechtsextremistisch durch Verfassungsschutzbehörden der Länder. Die AfD bezeichne andere Parteien als "Altparteien" und spreche ihnen ihre Legitimität ab: "Wer so spricht, ist eine Gefahr für unsere Demokratie; der will den Ein-Parteien-Staat so wie in der DDR oder im Nationalsozialismus". Vorgeworfen wird der AfD auch, antisemitisch zu sein und jüdisches Leben gegen Muslime auszuspielen.
Die Info-Broschüre liegt in der CDU-Parteizentrale in Berlin aus und steht auch zum Download im Internet.
AfD wehrt sich auch juristisch
Die AfD wehrt sich vehement gegen die Vorwürfe. Der Münchner Bundestagsabgeordnete Teich reichte nach eigenen Angaben bei der Berliner Polizei eine Anzeige wegen übler Nachrede und Verleumdung ein.
Der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion, Baumann, veröffentlichte auf der Plattform X ein Video, dass ihn beim Betreten des Vorraums der CDU-Zentrale in Berlin zeigt. Aus einem Infostand nimmt er sich dort eine der Broschüren mit und spricht von einem "Pamphlet" voller "Lügen und Falschmeldungen". Die CDU reagierte auf das Video wiederum mit einer Mitteilung unter der Überschrift: "Panik-AfD schickt Baumann zur CDU".
Diese Nachricht wurde am 22.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
