
Eine Sprecherin der CDU sagte der Deutschen Presse-Agentur, man halte weiterhin am Parteitagsbeschluss aus dem Februar fest. Angesichts ethischer, rechtlicher und praktischer Bedenken gegenüber Leihmutterschaft solle sie in Deutschland weiterhin verboten bleiben, um Missbrauch, Ausbeutung und gesundheitliche Risiken zu verhindern. Eine Sprecherin der Frauen Union in der CDU äußerte sich ähnlich. Ein Sprecher des SPD-geführten Bundesfamilienministeriums verwies auf die Rechtslage. Der Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD sehe zudem keine Änderungen daran vor.
Spahn und sein Ehemann hatten in den USA eine Leihmutterschaft in Auftrag gegeben und dies der "Bild"-Zeitung bestätigt. In den vergangenen Tagen hatten sie in sozialen Medien öffentlich gemacht, dass sie Väter eines Sohnes geworden sind.
Diese Nachricht wurde am 16.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
