Wirtschaft
CDU- und FDP-Politiker begrüßen Handelsverbands-Vorstoß für Ladenöffnungen an Sonntagen

Der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses im Bundestag, von Stetten, schließt sich Forderungen nach einem Ende des Ladenöffnungs-Verbots an Sonntagen an.

    Eine Frau mit einer Einkaufstüte in der Hand geht an einem großen, roten Werbeplakatvorbei, auf dem zu lesen steht: "Auch sonntags auf".
    Symbolbild zur Illustration des Themas (dpa picture alliance / Bernd Wüstneck)
    Das Parlament entscheide über Arbeitszeiten, während die Länder für Öffnungszeiten zuständig seien, sagte der CDU-Politiker der "Bild"-Zeitung. In beiden Fällen sei er für eine großzügige Ausweitung bisheriger Regelungen. Der FDP-Vorsitzende Kubicki nannte eine Flexibilisierung dringend notwendig. Wer Läden zwangsweise geschlossen halten wolle, dürfe sich nicht über sterbende Innenstädte beschweren. Ähnlich hatte der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels argumentiert. Hintergrund der Debatte sind Pläne der schwarz-roten Koalition, die Öffnungszeiten für Bäckereien und Konditoreien an Sonntagen zu verlängern.
    Laut einem Beschlusspapier sollen die neuen Regeln zum Jahreswechsel in Kraft treten.
    Diese Nachricht wurde am 07.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.