"Brandmauer"
CDU und SPD begrüßen Rückzieher des Familienunternehmer-Verbands bezüglich AfD

Die Kehrtwende des Verbands der Familienunternehmer bezüglich seines Umgangs mit der AfD ist bei Union und SPD auf Zustimmung gestoßen.

    Ostermann im magentafarbenen Jackett steht an einem Rednerpult und spricht. Dahinter eine rosa Wand mit weißen Schriftzügen des Verbands.
    Kehrtwende: Marie-Christine Ostermann, Präsidenten des Wirtschaftsverbands "Die Familienunternehmer" (picture alliance / dpa / Kay Nietfeld)
    Der Bundesvorsitzende des CDU-Arbeitnehmerflügels, Radtke, sagte dem "Handelsblatt", hier scheine ein drohender Mitglieder- und Einnahmeverlust zu wirken. Auch Thüringens Innenminister Maier von der SPD betonte, es sei ein ermutigendes Zeichen, dass die Mitgliedsunternehmen den Irrweg ihres Verbandes gestoppt hätten. Demokratie und Weltoffenheit seien wesentliche Erfolgsfaktoren der deutschen Wirtschaft.
    Verbandspräsidentin Ostermann hatte gestern erklärt, die Einladung von AfD-Abgeordneten zum Parlamentarischen Abend sei ein Fehler gewesen. Man distanziere sich von Extremisten und lasse sich nicht vereinnahmen. Der Verband wolle andere Wege finden, wie man der AfD kritisch begegnen könne.
    Diese Nachricht wurde am 01.12.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.