Rheinland-Pfalz
CDU und SPD nehmen Koalitionsverhandlungen auf

In Rheinland-Pfalz haben CDU und SPD die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen beschlossen.

    Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer (l, SPD) gibt Gordon Schnieder (CDU), Landesparteichef, im ARD Fernsehstudio die Hand. Am Sonntag hat in Rheinland-Pfalz die Landtagswahl stattgefunden.
    Wahlverlierer Alexander Schweitzer (l, SPD) gratuliert seinem CDU-Rivalen Gordon Schnieder zum Sieg bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz (picture alliance / dpa / Andreas Arnold)
    In einer gemeinsamen Pressekonferenz in Mainz bezeichnete CDU-Spitzenkandidat Schnieder das gemeinsame Sondierungspapier als hervorragende Grundlage für die bevorstehenden Verhandlungen in Arbeitsgruppen. Ministerpräsident Schweitzer von der SPD sagte, es sei bemerkenswert, in so kurzer Zeit einen gemeinsamen Konsens für eine fortschrittliche Regierung zu erreichen.
    Bei der Wahl vor gut zwei Wochen war die CDU mit 31 Prozent erstmals seit 35 Jahren wieder stärkste Kraft im Land geworden. Die SPD, die das Land seit 1991 ununterbrochen regiert hatte, kam nur noch auf knapp 26 Prozent. Neben der AfD schafften lediglich die Grünen den Wiedereinzug in das Parlament.
    Die FDP sowie die Freien Wähler waren an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert. Der neue Landtag soll sich Mitte Mai konstituieren.
    Diese Nachricht wurde am 08.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.