Nach Wahldebakel in MV
CDU-Vize Prien: "Kann nicht alles bleiben wie bisher"

Die stellvertretende CDU-Vorsitzende Prien sieht ihre Partei nach dem schlechtesten Wahlergebnis aller Zeiten in Mecklenburg-Vorpommern vor grundlegenden Veränderungen.

    Karin Prien (CDU), Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, schaut nachdenklich.
    Karin Prien (CDU), Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (picture alliance / dpa / Christoph Soeder)
    Die CDU werde Kompromisse eingehen müssen und dürfe nichts mehr versprechen, was nicht zu halten sei, sagte Prien im Deutschlandfunk . Zudem müsse der CDU-Vorsitzende und Bundeskanzler Merz die Menschen im Land anders ansprechen. Der aus Mecklenburg-Vorpommern geäußerte Vorwurf der mangelnden Empathie sei durchaus berechtigt. Zugleich betonte Prien, dass die Bundesregierung für Stabilität und schnelle Reformen sorgen müsse. Deutschland sei ein starkes Land und habe gute Voraussetzungen, wieder wettbewerbsfähig zu werden.
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    Diese Nachricht wurde am 21.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.