
Das gab der sogenannte Expertenrat im Staatsfernsehen bekannt, der sich aus 88 Geistlichen zusammensetzt. Die Revolutionsgarden erklärten ihm bereits die Treue. Der geistliche Führer hat das letzte Wort in allen Staatsangelegenheiten, von politischen und militärischen Belangen bis hin zu gesellschaftlichen Fragen. US-Präsident Trump hatte am Wochenende seine Forderung bekräftigt, sein Land wolle bei der Auswahl ein Mitspracherecht haben, ansonsten werde der neue Führer nicht lange im Amt bleiben. Der Iran wies die Forderung zurück.
Ajatollah Chamenei war zu Beginn des Krieges bei einem Luftangriff in Teheran getötet worden. Das israelische Militär hatte gedroht, auch seinen Nachfolger ins Visier zu nehmen.
Diese Nachricht wurde am 09.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
