1969 wollte Haden in die politischen Auseinandersetzungen der Zeit eingreifen und mit seiner Platte gegen den Vietnam-Krieg protestieren. Spätere Veröffentlichungen thematisierten Konflikte in Lateinamerika und Südafrika. Mit seinem jüngsten Programm "Not In Our Name", das Charlie Haden im November 2005 beim Jazzfest Berlin vorstellte, bezieht er sich auf Vorlagen amerikanischer Komponisten, um sich in der Zusammenarbeit mit Carla Bley als Arrangeurin und einer exzellent besetzten Band zur Tradition eines "anderen Amerika" zu bekennen.
Aufnahme vom Jazzfest Berlin, 3. November 2005
Aufnahme vom Jazzfest Berlin, 3. November 2005