
Köster sagte im Deutschlandfunk, es fehle die Struktur und das Ziel, welche Spieler man eigentlich wolle. Auch habe man sich nach der WM 2014, als Deutschland Weltmeister wurde, einfach ausgeruht.
Besonders deutlich werde das mit Blick auf Mannschaften wie Frankreich, Spanien oder Argentinien. Dort gebe es ein Füllhorn an Talenten; teilweise seien Positionen doppelt oder dreifach exzellent besetzt. In Deutschland bekomme an dagegen schon Probleme, wenn auf einzelnen Positionen ein einzelner Spieler ausfalle.
Kritik auch an Völler
Mit Blick auf den Deutschen Fußball-Bund kritisierte Köster unter anderem den DFB-Sportdirektor Rudi Völler. Dieser habe in den letzten Jahren den "Gute-Laune-Bär" gespielt und immer wieder versucht, Gräben zuzuschütten, wo es vielleicht ganz gut gewesen wäre, auch mal Konflikte zuzulassen. Auch an der Spitze des Verbands beobachte er eine Absetzbewegung von Trainer Nagelsmann. Sowohl DFB-Präsident Neuendorf als auch Sportdirektor Völler hätten ein Interesse daran, ihre Jobs zu behalten, so Köster.
Diese Nachricht wurde am 01.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
