
Der neue ultrarechte chilenische Präsident Kast sagte bei der Grundsteinlegung im Norden des Landes, man beginne nun, die illegale Migration zu stoppen. Die neue Grenzbefestigung soll innerhalb von 90 Tagen errichtet werden.
Unklar ist bislang, aus welcher Infrastruktur genau die Grenzbefestigungen bestehen sollen. Bei der Grundsteinlegung an dem Grenzübergang Chacalluta hoben Bagger einen Graben aus. Dem chilenischen Innenminister Alvarado zufolge sollen sich physische Barrieren über 500 Kilometer erstrecken. Kasts Plan sieht zudem die Entsendung zusätzlicher Streitkräfte an die Grenzen vor.
Kast war vergangene Woche als neuer chilenischer Präsident vereidigt worden. Im Wahlkampf hatte der 60-Jährige damit geworben, die Kriminalität zu bekämpfen, alle Migranten ohne gültige Papiere abzuschieben und die chilenische Wirtschaft anzukurbeln.
Diese Nachricht wurde am 17.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
