Volkskongress
China erwartet Wachstum von 4,5 bis fünf Prozent

In China hat die jährliche Tagung des Nationalen Volkskongresses begonnen.

    Die Abschlusssitzung der dritten Tagung des 14. Nationalen Volkskongresses (NVK) in der Großen Halle des Volkes in Peking, der Hauptstadt Chinas.
    Nationaler Volkskongress beginnt in China (Archivbild). (Xie Huanchi/XinHua/dpa)
    Ministerpräsident Li Qiang stellte zur Eröffnung den Arbeitsbericht der Regierung vor, der das neue Wachstumsziel für 2026 enthält. Demnach soll das Bruttoinlandsprodukt in diesem Jahr um 4,5 bis fünf Prozent zulegen. Das ist das niedrigste Ziel seit mehr als drei Jahrzehnten. Gründe dürften unter anderem die anhaltende Immobilienkrise und der schwache Inlandskonsum sein.
    Der CDU-Außenpolitiker Volkmann verwies im Deutschlandfunk darauf, dass China dennoch in einigen Sektoren eine dominante Position besitze. In Deutschland etwa sei man bei Rohstoffen wie den Seltenen Erden nach wie vor abhängig und brauche neue Partnerschaften und Verarbeitungskapazitäten in anderen Ländern. China versuche zudem, bei humanoiden Robotern Innovationsvorsprünge zu erzielen. Auch darauf müsse man industriepolitische Antworten finden.
    Diese Nachricht wurde am 05.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.