Kohlebergwerk in Provinz Shanxi
China korrigiert Zahl der Todesopfer nach Minenunglück von 90 auf 82

Nach dem Unglück in einer Kohlemine in China haben die Behörden die Opferzahl nach unten korrigiert.

    Ein Einsatzfahrzeug an der Liushenyu-Kohlemine im Kreis Qinyuan der Stadt Changzhi in der nordchinesischen Provinz Shanxi.
    Ein Einsatzfahrzeug an der Liushenyu-Kohlemine im Kreis Qinyuan der Stadt Changzhi in der nordchinesischen Provinz Shanxi. (Cao Yang / XinHua / dpa)
    Die Kreisregierung spricht nun von 82 Todesfällen. Zuvor hieß es, es seien mindestens 90 Bergleute ums Leben gekommen. Chaotische Zustände am Unfallort hätten zu den unzutreffenden Angaben geführt.
    Arbeiter eines Kohlebergwerks in der nördlichen Provinz Shanxi waren nach einer Gasexplosion verschüttet worden. Zum Zeitpunkt des Unglücks sollen sich rund 250 Bergleute unter Tage befunden haben. Wie die Deutsche Presse-Agentur schreibt, handelt es sich um Chinas verheerendstes Minenunglück seit mehr als 16 Jahren.
    Diese Nachricht wurde am 24.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.