Wirtschaft
China und EU einigen sich auf Mindestpreise für chinesische E-Autos

China und die EU haben sich auf Mindestpreise für chinesische Elektrofahrzeuge geeinigt, die in die Europäische Union importiert werden. Autohersteller müssen künftig Anträge bei der EU-Kommission stellen, um die Preise mit Brüssel abzuklären, wie die EU-Kommission mitteilte.

    Zahlreiche neue Elektrofahrzeuge von Byd stehen auf einem Parkplatz.
    Auch die Fahrzeuge des chinesischen Herstellers BYD sind von der Einigung zwischen der EU und China betroffen. (picture alliance/dpa/Hauke-Christian Dittrich)
    Der Mindestpreis muss entweder so hoch sein wie der Preis inklusive der derzeitigen Zölle, oder die Autos sollen genauso teuer sein wie vergleichbare europäische Modelle. Der Verkaufspreis würde sich also kaum verändern, die EU würde faktisch aber keine Zölle mehr erheben und die Gewinne würden bei den Herstellern verbleiben.
    Die EU hatte zum Ende des Jahres 2024 Ausgleichszölle von bis zu 35 Prozent auf chinesische E-Autos erhoben. Dies wurde mit chinesischen Subventionen und dem Schutz heimischer Hersteller begründet. Deutsche Autobauer hatten stets gegen die Zölle Position bezogen, unter anderem, weil die Zölle Hersteller wie BMW und VW treffen, die aus China in die EU exportieren.
    Diese Nachricht wurde am 12.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.