Iran-Krieg
China warnt vor "unkontrollierbarer" Situation

China hat nach dem jüngsten Ultimatum von US-Präsident Trump an den Iran zur Öffnung der wichtigen Straße von Hormus vor einer weiteren Eskalation gewarnt.

    Eine chinesische Flagge weht außerhalb des Außenministeriums in Peking.
    Chinesisches Außenministerium in Peking (AFP / GREG BAKER)
    Ein Sprecher des Außenministeriums sagte in Peking, sollte sich der Krieg ausweiten, könnte die gesamte Region in eine unkontrollierbare Situation stürzen. Frankreichs Präsident Macron forderte alle Konfliktparteien auf, ein Moratorium für Attacken auf Energieanlagen und andere zivile Infrastrukturen einzuhalten. Zugleich drängte er den Iran, den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus nicht länger zu blockieren.
    US-Präsident Trump hatte dem Iran ein Ultimatum zur Freigabe der Meerenge gestellt und mit der Zerstörung von Kraftwerken gedroht. Das iranische Militär drohte daraufhin mit Gegenschlägen. Staatlichen iranischen Medien zufolge veröffentlichte die Führung in Teheran eine Liste mit Kraftwerken in der Golfregion, die Ziel von Angriffen werden könnten.
    Diese Nachricht wurde am 23.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.