Xi Jinping bei Kim Jong Un
China will engere Beziehungen zu Nordkorea - keine Kritik an Atomprogramm

Bei seinem ersten Nordkorea-Besuch seit sieben Jahren hat Chinas Staats- und Parteichef Xi eine engere Partnerschaft beider Länder in Aussicht gestellt.

    Der nordkoreanische Staatschef Kim Jong Un (r.) schüttelt dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping die Hand.
    Der nordkoreanische Staatschef Kim Jong Un (r.) und der chinesische Präsident Xi Jinping (Archivbild). (picture alliance / YONHAPNEWS AGENCY / Yonhap)
    China sei bereit, einen engen strategischen Austausch zu pflegen und die Beziehungen zu Nordkorea in neue Höhen zu führen, sagte Xi bei einem Treffen mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim laut einem Bericht der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua. Beide Seiten sollten ihren diplomatischen, polizeilichen und militärischen Austausch verstärken.
    Zu den jüngsten Ankündigungen Kims, das nordkoreanische Atomwaffenprogramm deutlich auszubauen, äußerte Xi sich nicht. In der Vergangenheit stand Peking dem Nuklearprogramm kritisch gegenüber. Nordkorea ist der einzige formelle Bündnispartner Chinas, hatte sich zuletzt aber verstärkt Russland zugewandt.
    Diese Nachricht wurde am 08.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.