
Wie das Statistikamt in Peking mitteilte, gab es im vergangenen Jahr 7,9 Millionen Neugeborene. Auf jeweils eintausend Einwohner kamen damit statistisch 5,6 Babys. Die bis dato niedrigste Geburtenrate wurde vor drei Jahren verzeichnet. Damals waren es 6,4 Babys. Zudem ging die Bevölkerung das vierte Jahr in Folge zurück. Politische Maßnahmen wie bessere finanzielle Unterstützung von Eltern entfalteten bisher zu wenig Wirkung.
Die chinesische Bevölkerung könnte laut Berechnungen der Vereinten Nationen von heute 1,4 Milliarden Menschen bis zum Jahr 2100 auf 800 Millionen sinken. Für die meisten Staaten ist der Rückgang der Bevölkerung ein Problem – unter anderem mit Blick auf Arbeitskräfte.
China hatte bis 2016 eine Ein-Kind-Politik verfolgt. Sie war in den 80er Jahren zur Kontrolle des Bevölkerungswachstums eingeführt worden. Seit 2021 dürfen Paare de facto wieder so viele Kinder haben, wie sie wollen.
Diese Nachricht wurde am 19.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
