
Wie das Statistikamt in Peking mitteilte, gab es im vergangenen Jahr 7,9 Millionen Neugeborene. Auf jeweils eintausend Einwohner kamen damit statistisch 5,6 Babys. Zudem ging die Bevölkerung das vierte Jahr in Folge zurück. Politische Maßnahmen wie eine bessere finanzielle Unterstützung von Eltern entfalteten bisher zu wenig Wirkung. China hatte bis 2016 eine Ein-Kind-Politik verfolgt. Sie war in den 80er Jahren zur Kontrolle des Bevölkerungswachstums eingeführt worden. Seit 2021 dürfen Paare de facto wieder so viele Kinder haben, wie sie wollen.
Für viele Staaten ist der Rückgang der Bevölkerung ein Problem – unter anderem mit Blick auf Arbeitskräfte.
Diese Nachricht wurde am 19.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
