
Nach Angaben des Statistikamtes in Peking wuchs das Bruttoinlandsprodukt von April bis Juni um 4,3 Prozent. Das ist der niedrigste Wert seit mehr als drei Jahren und auch weniger als von der chinesischen Regierung angestrebt. Als Jahreswachstumsziel erhofft sich die Führung in Peking einen Wert zwischen 4,5 und 5 Prozent.
Grund für das niedrige Wachstum war laut dem Statistikamt vor allem der vergleichsweise schwache Konsum innerhalb Chinas; für weitere Unsicherheit sorgte demnach der Iran-Krieg. Der Export insgesamt bleibt dagegen die tragende Säule. Das Land profitiert vor allem vom weltweiten Boom bei der Künstlichen Intelligenz und von steigenden Absatzzahlen der chinesischen Autobauer.
Diese Nachricht wurde am 15.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
