
Wie der Dax-Konzern in Frankfurt am Main mitteilte, sollen zugleich in Wachstums- und Zukunftsfeldern Stellen aufgebaut werden. Angestrebt wird ein steigender Nettogewinn bis zum Jahr 2030 auf 5,9 Milliarden Euro.
Im vergangenen Jahr hatte die Commerzbank bereits den Abbau von 3.900 Vollzeitstellen bekanntgegeben. Der Großteil davon entfällt auf Deutschland. Ende 2025 verfügte die Bank weltweit über knapp 40.000 Vollzeitkräfte.
Die Commerzbank ist derzeit Übernahmekandidat der italienischen Bank Unicredit. Die Frankfurter bekräftigten zuletzt, dass sie das Übernahmeangebot ablehnen. In einer Mitteilung war von einer feindlichen Taktik und irreführenden Darstellungen des Konkurrenten aus Mailand die Rede. Auch Bundeskanzler Merz stellte gestern erneut klar, dass er eine Übernahme ablehne. Der Bund hält zwölf Prozent an der Commerzbank, die Unicredit kontrolliert knapp 30 Prozent.
Diese Nachricht wurde am 08.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
