
Aufsichtsratschef Weidmann sagte bei der Hauptversammlung in Wiesbaden, neben großen Hürden für eine Umsetzung der Unicredit-Pläne müssten die Aktionäre als künftige Miteigentümer der Mailänder Bank auch deren hauseigene Probleme mittragen. Unter anderem gebe es ein immer noch signifikantes Russlandgeschäft.
Die Unicredit hatte Anfang Mai ein offizielles Übernahmeangebot für die Commerzbank vorgelegt. Nach jüngsten Angaben sicherten sich die Italiener für weitere Anteile den Kaufpreis und kommen damit auf knapp 39 Prozent der Stimmrechte. Der Bund, der noch gut 12 Prozent hält, lehnt eine feindliche Übernahme ebenso ab wie die Commerzbank selbst.
Diese Nachricht wurde am 20.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
