
So lag die Durchschnittstemperatur mit fast 6 Grad Celsius rund 2,3 Grad über dem Referenzwert der Jahre 1991 bis 2020. Während weite Teile des Kontinents trockener als im Durchschnitt waren, kam es in Regionen wie dem Mittelmeerraum und Skandinavien durch starke Regenfälle teils zu Überschwemmungen.
Ausdehnung des Arktis-Meereises auf Rekordtief
Auch die globale Temperatur an der Meeresoberfläche lag mit durchschnittlich fast 21 Grad auf dem zweithöchsten jemals gemessenen Stand für einen März. In der Arktis ging die Ausdehnung des Meereises auf den niedrigsten jemals gemessenen Wert für diesen Monat zurück.
Weltweit war es der viertwärmste März seit Messbeginn. Copernicus-Direktor Buontempo erklärte, die Zahlen zeigten "das Bild eines Klimasystems, das unter dauerhaftem und sich beschleunigendem Druck steht".
Der Erdbeobachtungsdienst der Europäischen Union veröffentlicht regelmäßig Daten zu Temperaturen, Meereis und Niederschlägen. Grundlage sind Messungen von Satelliten, Schiffen, Flugzeugen und Wetterstationen weltweit.
Diese Nachricht wurde am 10.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
