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StartseiteSprechstundeWie sind Intensiv- und Notfallstationen vorbereitet?31.03.2020

CoronakriseWie sind Intensiv- und Notfallstationen vorbereitet?

Angesichts der Erfahrungen in China, Italien und Spanien erwarten auch die Kliniken hierzulande bald eine starke Zunahme von Corona-Patientinnen und -Patienten, die intensivmedizinisch behandelt und beatmet werden müssen. Sind sie darauf vorbereitet?

Am Mikrofon: Carsten Schroeder 

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Zwei Pflegerinnen gehen durch einen Gang der Intensivstation im Ulmer Bundeswehr-Krankenhaus (dpa/picture-alliance/Kästle)
In allen Krankenhäusern wird eine starke Zunahme von Patienten auf den Intensivstationen erwartet (dpa/picture-alliance/Kästle)

In der Vorbereitung darauf werden ganze Kliniken umstrukturiert, Operationen verschoben, Ärte und Pflegekräfte an Beatmungsgeräten geschult. Zugleich bereitet sich die Ärzteschaft für den Fall vor, dass die Kapazitäten nicht ausreichen. Dann muss entschieden werden, wer intensivmedizinisch behandelt wird – und wer nur palliativ versorgt werden kann.

Gesprächsgäste:

  • Prof. Uwe Janssens, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) und Sprecher der DIVI-Sektion Ethik
  • Prof. em. Andreas Markewitz, Medizinischer Geschäftsführer der DIVI

Aktuelle Informationen aus der Medizin:

Tagesaktuelles Corona-Update
Kollegengespräch mit Christina Sartori

Vorbereitung auf die Patientenwelle
Crashkurse für Pflegekräfte an Beatmungsgeräten auf Intensivstationen
Interview mit Peter Orth, Pflegedirektor im St. Remigius Krankenhaus in Opladen

Krisenkonzept für Risikogruppe
Schutz und Versorgung von Seniorinnen und Senioren in der Corona-Krise
Interview mit Prof. Hans Jürgen Heppner, Chefarzt der Klinik für Geriatrie am Helios Klinikum Schwelm, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie

Hörertel.: 00800.4464 4464
sprechstunde@deutschlandfunk.de

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