
Wie NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung berichteten, geht die Bewertung auf eine Analyse des Bundeskriminalamts zurück. Der Hauseingang des Mannes sei mit einer Kamera überwacht worden. Am Samstagabend sei um 20 Uhr 58 aufgezeichnet worden, wie der 21-Jährige das Haus verlassen habe. Rund eine Stunde später beging er den bisherigen Erkenntnissen zufolge den Anschlag mit einer Toten und 29 Verletzten. Der Deutsche mit libanesischem Migrationshintergrund wurde am Sonntag bei einem Polizeieinsatz erschossen.
Wegen des Anschlags steht das Amtsgericht Tiergarten in der Kritik. Es hatte eine Gefängnisstrafe von 22 Monaten gegen den Islamisten zur Bewährung ausgesetzt, obwohl er versucht hatte, sich in Syrien der IS-Terrormiliz anzuschließen und deshalb wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat verurteilt wurde.
Diese Nachricht wurde am 28.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
