Eine Woche nach Berlin-Anschlag
CSD-Demo in Hamburg hat begonnen

Eine Woche nach dem Anschlag in Berlin hat in Hamburg der Umzug zum Christopher Street Day begonnen.

    Polizisten begleiten die Hamburg Pride 2026-Parade zum Christopher Street Day.
    In Hamburg hat die Parade zum Christopher Street Day begonnen. (Georg Wendt / dpa / Georg Wendt)
    Die Kundgebung findet unter einem großen Sicherheitsaufgebot statt. Die Polizei hatte angekündigt, die Zahl der Einsatzkräfte zu verdoppeln. Unter dem Motto "Solidarisch queer. Haltung zeigen - für eine Zukunft ohne Angst" führt der Umzug durch die Innenstadt. Unter den Teilnehmern sind auch zahlreiche Politiker und Politikerinnen, unter anderem SPD-Fraktionschef Miersch, die Grünen-Politikerin Lang und die Hamburger Umweltsenatorin Fegebank. Die Veranstalter rechnen mit rund 250.000 Besuchern.
    Beim Worldpride Festival in Amsterdam sagte der niederländische Ministerpräsident Jetten, die Akzeptanz der LGBTIQ-Gemeinschaft stehe weltweit unter Druck. Das habe man beim Anschlag in Berlin gesehen. Es sei wichtig, gegen Anfeindungen zu protestieren. Der 39-Jährige ist der jüngste Regierungschef der Niederlande und der erste, der offen homosexuell lebt.
    Diese Nachricht wurde am 01.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.