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Christopher Street Day
CSD-Teilnehmer und rechte Gegendemonstranten treffen in Wismar und Halle (Saale) aufeinander - friedlicher Verlauf in Frankfurt (Oder)

In verschiedenen Städten haben hunderte Menschen bei einem Christopher Street Day für Vielfalt und Akzeptanz demonstriert.

    Teilnehmer stehen zusammen. Im Vordergrund schwenkt jemand eine große Regenbogenfahne.
    Erstmals fand in Wismar ein Christopher Street Day (CSD) statt. (dpa / Stefan Sauer)
    In Wismar gab es zum ersten Mal einen CSD. Die Polizei sprach zu Beginn von bis zu 1.000 Teilnehmern. Die Kundgebung wurde von Protesten rechter Gruppen begleitet. Rund 150 Gegendemonstranten seien gekommen, hieß es. Am Bahnhof habe es bei der Ankunft vereinzelt Tumulte gegeben. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort. Auch in Halle (Saale) versammelten sich CSD-Teilnehmer und Gegendemonstranten aus dem rechten Lager. In Frankfurt (Oder) gab es einen weiteren CSD. Der Umzug hier begann im polnischen Teil der Doppelstadt - in Słubic.
    Der Christopher Street Day erinnert an den Homosexuellen-Aufstand in New York 1969. Damals hatte die Polizei in der Christopher Street Gäste von Schwulenbars mit teils gewaltsamen Kontrollen drangsaliert.
    Diese Nachricht wurde am 14.09.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.