Russischer Angriffskrieg
CSU-Außenpolitiker Mayer fordert, bei Unterstützung der Ukraine nicht nachzulassen

Der CSU-Außenpolitiker Mayer hat am vierten Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine dafür plädiert, bei deren Unterstützung nicht nachzulassen.

    Stephan Mayer, CSU, spricht im Bundestag.
    Der CSU-Außenpolitiker Mayer fordert, bei der Unterstützung der Ukraine nicht nachzulassen. (picture alliance / dts-Agentur / -)
    Dies sei mit Blick auf einen zukünftigen Waffenstillstand entscheidend, sagte Mayer im Deutschlandfunk. Er sei der festen Überzeugung, dass der russische Präsident Putin nur die Sprache der Härte und Geschlossenheit verstehe. Putin habe sich bei seiner Entscheidung für eine Invasion in zweierlei Hinsicht massiv verkalkuliert. Er habe weder damit gerechnet, dass sich die Ukraine so standhaft wehre - noch damit, dass Europa so geschlossen an ihrer Seite stehe, erklärte der Bundestagsabgeordnete.
    Putin selbst äußerte sich heute im Fernsehen über den Krieg. Er warf der Ukraine vor, den Friedensprozess zu sabotieren. Dies geschehe mit Hilfe westlicher Geheimdienste, unter anderem durch die Bedrohung russischer Energie-Pipelines, sagte Putin, ohne Beweise vorzulegen.
    Diese Nachricht wurde am 24.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.