
Berichten zufolge sollen sie gemeinsam an einem Gesetzesvorschlag zur Verschärfung der Migrationspolitik gearbeitet haben. Dazu sagte Hoffmann den Fernsehsendern RTL und NTV, an der Abgrenzung zur AfD werde nicht gerüttelt. Es werde keine Zusammenarbeit geben.
Aus der SPD kam scharfe Kritik. Generalsekretär Klüssendorf sprach von einem skandalösen Vorgang. Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Schweitzer bezeichnete eine heimliche Zusammenarbeit als Gefahr für Europa und als Täuschung von Wählern der Union. EVP-Chef Weber habe vor der Wahl beteuert, dass es eine strukturierte Zusammenarbeit mit rechtsradikalen Parteien nicht geben werde. Das scheine nicht mehr zu gelten. Schweitzer ist Spitzenkandidat seiner Partei bei der Landtagswahl am kommenden Sonntag.
Weber selbst gab an, keine Kenntnis von der Kooperation gehabt zu haben. Er sagte nach Angaben mehrerer Medien, von einer Chatgruppe seiner Fraktion mit rechten Parteien weder gewusst noch sie genehmigt zu haben.
Diese Nachricht wurde am 16.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
