Migration
CSU-Forderungen nach Verschärfung der Migrationspolitik stoßen bei Koalitionspartner auf Widerstand

Das Positionspapier der CSU für eine Verschärfung der Migrationspolitik stößt beim Koalitionspartner SPD auf Kritik.

    Rasha Nasr (SPD) steht am Rednerpult im Deutschen Bundestag.
    Die integrationspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Rasha Nasr (Archivbild vom November 2025). (picture alliance / Flashpic / Jens Krick)
    Die integrationspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion, Nasr, kritisierte vor allem, dass die CSU die Abschiebung syrischer Flüchtlinge verlangt. Nasr sagte im Deutschlandfunk, in Syrien seien bestimmte Volksgruppen noch immer nicht sicher.
    Der Vorsitzende des CDU-Arbeitnehmerflügels, Radtke, sagte der "Süddeutschen Zeitung", er teile die Forderungen der CSU zur Migration zu 90 Prozent. Allerdings verstehe er nicht, warum man zwei Monate vor extrem wichtigen Landtagswahlen das Nummer-eins-Thema der AfD wieder groß mache, während Fragen wie bezahlbarer Wohnraum oder Sozialreformen weiter unbeantwortet seien.
    Die Forderungen, zu denen auch bundesweite Ausreisezentren gehören, stammen von den CSU-Abgeordneten im Bundestag, die sich in der kommenden Woche zu ihrer traditionellen Klausur im oberbayerischen Kloster Seeon treffen.
    Diese Nachricht wurde am 02.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.