CSU-Landesgruppenchef Hoffmann sagte der "Augsburger Allgemeinen", die Verbotsdebatte gehe an der Wirklichkeit vorbei. Stattdessen brauche es mehr Medienkompetenz für Kinder und Jugendliche und einen besseren Schutz vor jugendgefährdenden Angeboten. Dafür müsse die Politik die Betreiber der Plattformen in die Pflicht nehmen. Dafür sprach sich auch die Grünen-Fraktionsvorsitzende Dröge aus. Sie sagte im Deutschlandfunk, Verbote allein lösten das Problem nicht. Es gebe verschiedene Ansätze wie abgestufte Altersvorgaben und mehr Medienkompetenz. Dröge forderte, in der Debatte müsse man junge Menschen mit an den Tisch holen.
Die SPD begrüßte den Beschluss des Koalitionspartners CDU. Der Parlamentarische Geschäftsführer Wiese sagte der "Bild am Sonntag", die Koalition sollte zeitnah im Bundestag ein konkretes Gesetz verabschieden. Auf dem CDU-Bundesparteitag in Stuttgart hatten sich die Delegierten mit klarer Mehrheit für eine gesetzliche Altersgrenze von 14 Jahren für die Nutzung sozialer Netzwerke ausgesprochen.
Diese Nachricht wurde am 22.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
