
Hoffmann sagte im Deutschlandfunk, die Regelung habe ihre Daseinsberechtigung, um Ehen zu fördern. Die CSU sehe diese als Keimzelle der Gesellschaft. Auch einen höheren Spitzensteuersatz lehnte der Politiker ab und verwies auf den Koalitionsvertrag. Es brauche aber Entlastung für kleine und mittlere Einkommen.
Zuvor hatte sich bereits Bundeskanzler Merz gegen Klingbeils Vorschlag gewandt. Er sei nicht überzeugt, dass das Ehegattensplitting die Beschäftigung von Frauen behindere. Klingbeil hatte die Regelung als Fehlanreiz bezeichnet, der vor allem Frauen in der Teilzeitfalle halte. Eine Abschaffung könnte zehntausende Vollzeitstellen schaffen, so der SPD-Chef.
Diese Nachricht wurde am 28.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
