Kloster Seeon
CSU will Migranten aus Syrien schneller abschieben

CSU-Landesgruppenchef Hoffmann hat Forderungen seiner Partei bekräftigt, Migranten aus Syrien mit subsidiärem Schutz schneller in ihr Heimatland abzuschieben.

    Blick über den Klostersee auf das Kloster Seeon
    Die CSU beginnt ihre Winterklausur im Kloster Seeon. (picture alliance / dpa / Peter Kneffel)
    Hoffmann sagte im Deutschlandfunk, wer, wenn nicht die Syrer selbst, sollten ihr Land wieder aufbauen. Zugleich verwies er darauf, dass bereits eine Million Menschen in ihre Heimat zurückgekehrt seien. Zu einem funktionierenden Asylsystem gehöre am Ende auch, diejenigen abzuschieben, die keinerlei Bleibeperspektive hätten. Dazu zählten etwa Straftäter, erklärte Hoffmann. Er eröffnet am Mittag im oberbayerischen Kloster Seeon gemeinsam mit Parteichef Söder die traditionelle dreitägige Winterklausur der CSU-Abgeordneten im Bundestag. In vorab bekannt gewordenen Positionspapieren wurden neben verstärkten Abschiebungen unter anderem der Einstieg in moderne und abfallarme Formen der Kernenergie sowie mehr Videoüberwachung als Inhalte genannt.
    Diese Nachricht wurde am 06.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.