Klausurtagung
CSU will mindestens 100.000 Drohnen und 1.000 Satelliten für Deutschland

Die CSU-Landesgruppe im Bundestag fordert für Deutschland eine Flotte mit mindestens 100.000 Drohnen in allen Größenklassen.

    Bad Staffelstein: Alexander Hoffmann (l), Vorsitzender der CSU-Landesgruppe im Bundestag, und Markus Söder (r), Bayerns Ministerpräsident, geben im Kloster Banz ein Pressestatement zum Auftakt der Sommerklausur der CSU-Landesgruppe im Bundestag.
    Alexander Hoffmann (l), Vorsitzender der CSU-Landesgruppe im Bundestag, und Markus Söder (r), Bayerns Ministerpräsident, im Kloster Banz (Daniel Vogl / dpa / Daniel Vogl)
    Das geht aus einem Beschlussentwurf der Sommerklausur im fränkischen Kloster Banz hervor, aus dem mehrere Nachrichtenagenturen übereinstimmend berichten. Demnach wollen die Christsozialen die Bundeswehr durch technologische Dominanz zur stärksten konventionellen Armee in Europa machen. Darüber hinaus gefordert wird eine sogenannte "Weltall-Flotte" mit mehr als 1.000 Satelliten. Benötigt würden diese für eine sichere Kommunikation, vernetzte Informationen, Aufklärung und ein hochpräzises Lagebild.

    CSU für deutschen Fusionsreaktor und europäische KI-Modelle

    Die CSU-Landesgruppe spricht sich außerdem dafür aus, dass in Deutschland der weltweit erste Fusionsreaktor entstehen soll. Das geht aus einem Beschlussentwurf zu den Themen Forschung, Innovation und Technologie hervor, aus dem mehrere Nachrichtenagenturen ebenfalls übereinstimmend berichten. Außerdem sollen bis 2030 über Förderprogramme eine Million neue Roboter in Betrieb gebracht werden. Diese sollen nach dem Willen der Christsozialen aber keine Jobs verdrängen, sondern Lücken schließen und Arbeitgeber sowie Beschäftigte entlasten. Gefordert werden auch die Entwicklung europäischer KI-Modelle und der Ausbau von Mikrochip-Fertigung innerhalb Europas.
    In der Klausur beraten die Bundestagsabgeordneten der CSU noch bis morgen über zahlreiche Themen. An den Beratungen nimmt auch Parteichef Söder teil.
    Diese Nachricht wurde am 27.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.