
Frankreich wird Anfang Februar ein Konsulat auf Grönland eröffnen. Außenminister Barrot betonte, damit wolle man ein politisches Signal setzen. Grönland wolle nicht von den Vereinigten Staaten übernommen oder regiert werden.
Dänemark kündigte einen Ausbau seiner Militärpräsenz auf der zum Königreich gehörenden Insel an. Verteidigungsminister Poulsen erklärte unter Verweis auf die NATO, man führe zudem mit den Verbündeten Gespräche über neue und verstärkte Aktivitäten.
Gespräche zwischen USA und Dänemark in Washington
In Washington tauschen am Nachmittag Vertreter Grönlands, Dänemarks und der USA ihre Positionen aus. Zum heutigen Treffen mit Außenminister Rubio will auch US-Vizepräsident Vance dazukommen. Für Dänemark führt Außenminister Rasmussen die Gespräche am Vormittag in Washington. An dem Treffen soll auch die grönländische Außenministerin Motzfeldt teilnehmen.
Vizepräsident Vance hat nach Angaben der dänischen Ministerpräsidentin Frederiksen erst kurzfristig entschieden, teilzunehmen. Eigentlich sei das Treffen auf Ebene der Außenminister vereinbart worden, sagte Frederiksen bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem grönländischen Regierungschef Nielsen in Kopenhagen. Sowohl Frederiksen als auch Nielsen betonten, dass Grönland nicht zum Verkauf stehe und nicht von USA annektiert werden könne.
Aus dem Deutschlandfunk-Programm
Diese Nachricht wurde am 14.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.


