Windparkprojekt
Dänischer Energiekonzern plant Klage gegen Baustopp an US-Ostküste

Der dänische Windenergiekonzern Örsted hat Klage gegen den Stopp seines Windparks vor der US-Ostküste angekündigt.

    Ein grünes Schiff mit der Aufschrift des Unternehmens vor mehreren Windrädern im Meer. Der Himmel darüber ist blau.
    Das dänische Unternehmen Örsted will vor der US-Ostküste einen Windpark errrichten. (dpa / Belga / Nicolas Maeterlinck)
    Örsted erklärte, das Projekt erleide durch den Stopp "erheblichen Schaden". Der Offshore-Windpark sollte eigentlich Anfang dieses Jahres Strom für mehr als 350.000 Haushalte liefern. Obwohl die Anlage schon zu fast 90 Prozent fertig ist, hatte die US-Regierung den Bau kurz vor Weihnachten gestoppt. Auch alle anderen größeren Offshore-Windprojekte mussten ihren Bau unterbrechen. Die US-Regierung begründet diese Entscheidung mit "nationalen Sicherheitsrisiken." Windräder könnten Radar- und Navigationsanlagen stören, so US-Innenminister Burgum.
    US-Präsident Trump ist erklärter Windkraftgegner, er hatte bereits am Tag seines erneuten Amtsantritts ein Dekret gegen den Ausbau der Windenergie unterzeichnet.
    Diese Nachricht wurde am 02.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.