Syrien
Damaskus fordert kurdische Kämpfer zum Verlassen Aleppos auf und kündigt Waffenruhe dazu an

In Syrien geht der Machtkampf zwischen der Übergangsregierung und den kurdischen Einheiten im Land weiter.

    Syrische Regierungssoldaten patrouillieren in Aleppo.
    Syrische Regierungssoldaten patrouillieren in Aleppo. (picture alliance/dpa | Moawia Atrash)
    Das Verteidigungsministerium in Damaskus forderte die gegnerischen Kämpfer auf, die Stadt Aleppo zu verlassen. Um ihnen die Möglichkeit einzuräumen, werde es eine Waffenruhe geben, hieß es. Zuletzt wurde für mehrere Viertel eine Ausgangssperre verhängt. Wegen der Gefechte in den vergangenen Tagen befinden sich Tausende Zivilisten auf der Flucht. Mehr als 20 Menschen sollen getötet worden sein. Die kurdische Minderheit in Syrien kontrolliert weite Teile im Nordosten und bestimmte Stadtteile Aleppos. Beobachter sorgen sich vor einer Ausweitung des Konflikts. Aus der Türkei kommen Signale, die syrische Armee zu unterstützen, Israel tritt für die Belange der Kurden ein.
    Diese Nachricht wurde am 09.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.