Ihre Grundthese ist, dass eine Webseite einem Haus gleicht, und für ausgewogene Häuser gelten nicht die Gesetze des Bleisatzes und Buchdrucks, sondern des Vastu Shastra, einer angeblich 8000 Jahre alten Lehre der Harmonie und des Erfolgs.
Demnach trägt der Südwesten des Hauses, also der Bereich unten links auf dem Bildschirm, die ganze Last, während der Nordosten leicht sein sollte. Im Zentrum des Hauses, also in der Bildschirmmitte, befindet sich ein heiliger Raum, der Brahmasthan. Ist der nicht leer, kommt Unglück ins Haus. Webseiten, die mit einem Bild oder einer Kernzeile in der Mitte aufmachen, bescheinigt Frau Narang ein ewiges Schattendasein. Wobei Schatten für das Web Shastra bedeutet: keine Besucher, kein Umsatz, kein Gewinn. Google mit seinem zentral positionierten Schriftzug und der Suchoption mitten im Brahmasthan ist demnach eine kümmerlich vor sich hin kümmernde Seite.
Aber selbst wenn man alle Layout-Regeln und auch die Typografie- und Farbgesetze des Vastu Shastra befolgt, kann die Seite eingehen wie ein armseliges Gewächs, meint Frau Narang. Und zwar passiert das garantiert dann, wenn man das Haus zur falschen Zeit baut. Falsche Zeiten gibt es meistens. Günstig für den Haus- und Webseitenbau sind nur die Phasen des zunehmenden Monds im ersten Halbjahr. Januar bis Juli und jeweils nur bis Vollmond. Die Webseite von Google wurde am 17. September 1997 in Kalifornien freigeschaltet, einen Tag vor Vollmond, also in einer an sich sehr günstigen Phase. Dennoch zum Scheitern verurteilt, weil der September nun mal nicht im Halbjahr der zunehmenden Sonne, sondern im unprofitablen zweiten Halbjahr liegt.
Die strengen Zeitvorgaben des Web Vastu gelten nicht nur für das erste Freischalten der Seite, sondern auch für jeden Umbau, jede Veränderung. Die Seite von Google, um bei diesem praktischen Beispiel zu bleiben, lebt ja davon, sich mit jeder Eingabe durch die Besucher zu ändern. Die Betreiber sollten sich dabei auf die Phasen des zunehmenden Monds im ersten Halbjahr beschränken und ansonsten die Suchfunktion abschalten.
Demnach trägt der Südwesten des Hauses, also der Bereich unten links auf dem Bildschirm, die ganze Last, während der Nordosten leicht sein sollte. Im Zentrum des Hauses, also in der Bildschirmmitte, befindet sich ein heiliger Raum, der Brahmasthan. Ist der nicht leer, kommt Unglück ins Haus. Webseiten, die mit einem Bild oder einer Kernzeile in der Mitte aufmachen, bescheinigt Frau Narang ein ewiges Schattendasein. Wobei Schatten für das Web Shastra bedeutet: keine Besucher, kein Umsatz, kein Gewinn. Google mit seinem zentral positionierten Schriftzug und der Suchoption mitten im Brahmasthan ist demnach eine kümmerlich vor sich hin kümmernde Seite.
Aber selbst wenn man alle Layout-Regeln und auch die Typografie- und Farbgesetze des Vastu Shastra befolgt, kann die Seite eingehen wie ein armseliges Gewächs, meint Frau Narang. Und zwar passiert das garantiert dann, wenn man das Haus zur falschen Zeit baut. Falsche Zeiten gibt es meistens. Günstig für den Haus- und Webseitenbau sind nur die Phasen des zunehmenden Monds im ersten Halbjahr. Januar bis Juli und jeweils nur bis Vollmond. Die Webseite von Google wurde am 17. September 1997 in Kalifornien freigeschaltet, einen Tag vor Vollmond, also in einer an sich sehr günstigen Phase. Dennoch zum Scheitern verurteilt, weil der September nun mal nicht im Halbjahr der zunehmenden Sonne, sondern im unprofitablen zweiten Halbjahr liegt.
Die strengen Zeitvorgaben des Web Vastu gelten nicht nur für das erste Freischalten der Seite, sondern auch für jeden Umbau, jede Veränderung. Die Seite von Google, um bei diesem praktischen Beispiel zu bleiben, lebt ja davon, sich mit jeder Eingabe durch die Besucher zu ändern. Die Betreiber sollten sich dabei auf die Phasen des zunehmenden Monds im ersten Halbjahr beschränken und ansonsten die Suchfunktion abschalten.