Vor fünfzig Jahren wurde dort das damals größte Radioteleskop der Erde errichtet, die 300 Meter große Parabolantenne von Arecibo. Ursprünglich war die Anlage zur Erforschung der Ionosphäre konzipiert worden. Entsprechend blieb sie während der 60er-Jahre dem amerikanischen Verteidigungsministerium unterstellt. Dann aber übernahm die National Science Foundation den Betrieb und übertrug ihn der Cornell University in Ithaca im Bundesstaat New York, wo seinerzeit auch Carl Sagan arbeitete und lehrte.
Sagan und sein Kollege Frank Drake nutzten die Radaranlage unter anderem 1974 für die Aussendung der berühmten Arecibo-Botschaft in Richtung Kugelsternhaufen M 13, der rund 24.000 Lichtjahre entfernt ist. Jahre zuvor hatte man bereits Radarsignale zur Venus und zu Merkur gesandt und aus den empfangenen Echos die Rotationsdauern dieser Planeten bestimmt.
Derzeit ist die Zukunft des Radioteleskops ungeklärt. Schon vor geraumer Zeit war für 2011 eine Stilllegung aus finanziellen Gründen angekündigt worden. Doch die Astronomen laufen Sturm gegen diese Entscheidung. Schon jetzt aber gibt es ein himmlisches Denkmal für dieses Teleskop: den Kleinplaneten (4335) Arecibo, der heute von der Erde auf der Innenbahn überholt wurde.
Mehr über Arecibo
Arecibo in Gefahr
Sagan und sein Kollege Frank Drake nutzten die Radaranlage unter anderem 1974 für die Aussendung der berühmten Arecibo-Botschaft in Richtung Kugelsternhaufen M 13, der rund 24.000 Lichtjahre entfernt ist. Jahre zuvor hatte man bereits Radarsignale zur Venus und zu Merkur gesandt und aus den empfangenen Echos die Rotationsdauern dieser Planeten bestimmt.
Derzeit ist die Zukunft des Radioteleskops ungeklärt. Schon vor geraumer Zeit war für 2011 eine Stilllegung aus finanziellen Gründen angekündigt worden. Doch die Astronomen laufen Sturm gegen diese Entscheidung. Schon jetzt aber gibt es ein himmlisches Denkmal für dieses Teleskop: den Kleinplaneten (4335) Arecibo, der heute von der Erde auf der Innenbahn überholt wurde.
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